VisualStudio 2017 auf dem Netbook mit 32GB

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Unterwegs habe ich oft mein kleines Netbook dabei um die Zeit, z.B. bei Bahnreisen sinnvoll zu nutzen.

Durch Mangel an mobilen Internet und anderen Ablenkungen bin ich oftmals erschreckend produktiv, aber das ist ein anderes Thema. Da mein Netbook ein preiswertes Model mit nur 32 GB Speicher ist, war es bisher eher als mobile E-Mail und Schreibmaschine in Verwendung. Visual Studio schied bisher aus, da es schlicht zuviel Speicher verbrauchte.

Visual Studio 2015 hatte ich mal installiert, aber es belegte einfach zu viel Speicher, der dann für andere Programme fehlte. Die 2015er Version brauchte ca. 7-8 GB an freien Speicher. Auch wenn man am Netbook nicht wirklich gut programmieren kann, toll wäre es, wenn man zumindest einige kleine Programmiersachen unterwegs erledigen könnte.

Nachdem ich nun auf Visual Studio 2017 umgestellt habe, ist mir bereits bei der Installation am Desktop aufgefallen, dass die Basisinstallation nur noch etwas 3,5 GB benötigt. In dieser ist zumindest Visual Studio und die C# Desktop-Programmierung enthalten. Also das, was ich am meisten mache und benötige. Die 3,5 GB sind verschmerzbar, also Visual Studio auf dem kleinen Notebook installiert. Wer mobile Apps entwickelt oder ASP.net muss allerdings weiterhin mehr Speicherplatz einplanen, sobald man solche Features hinzu fügt, verdoppelt oder verdreifacht sich der Speicherplatz schnell.

Hat problemlos geklappt. Die Rechenpower des Atom Prozessors und bescheidene 2 GB RAM reichen für moderate Geschwindigkeiten aus. Da stört die eher kleine Bildschirmauflösung von 1366×768 Pixel mehr. Um unterwegs aber gezielt die ein oder andere Logik umzusetzen reicht es jedoch aus. So oft bin ich am Ende nicht unterwegs.

Mein nächstes mobiles Gerät wird dann aber am Ende doch eher in Richtung Ultrabook mit etwas mehr Leistung gehen.

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