Resourcenhunger moderner Editoren – Visual Studio Code vs. SublimeText

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VisualStudio Code und andere Editoren bauen auf dem Elektron Framework auf. Dies sorgt regelmäßig für Kritik, da eine solche Anwendung nicht gerade wenig Systemresourcen benötigt. Für einen Editor zumindest. Allerdings wird dies in Zukunft keine Rolle mehr spielen.

Der Streit über den einzig wahren Editor durfte geführt werden seit es Editoren gibt. Vim gegen Emacs, ein Klassiker und für manche Puristen ist dies der Editor der Wahl. Ich habe vieles genutzt, Vim, Notepad++, PSPad, UtraEdit, Jedit. Jeder Editor hat funktioniert und aufgrund von Funktionen seinen Weg zu meinem Rechner gefunden und wurde deinstalliert, als eine bessere Alternative aufgetaucht ist.

Aktuell nutze ich Sublime Text, parallel dazu habe ich Visual Studio Code installiert. Visual Studio Code baut auf dem Electron Framework auf, welcher wiederum auf Chromium basiert. Wenn man so will einem Browser. Dies bringt es mit sich, dass wir statt einem kleinen Editor mit wenig Bedarf an Resourcen eine dicke Anwendung haben, welche sich eine ordentliche Portion RAM einverleibt. Wer einen simplen Editor wie Notepad++ oder SublimeText startet, merkt den Unterschied. Visual Studio Code braucht einfach eine ganze Ecke länger Zeit für den Start. Daher ist mein Standardeditor im TotalCommander weiterhin Sublime Text.

Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass Resourcenhunger durch die steigende Leistung des Systems deutlich irrelevanter ist. Ein Office 95 war klein und schnell, ein Office 2019 mit bunten Icons und Animationen macht dennoch mehr Freude und bietet mehr Funktionen. Die knappen 10 MB von Sublime waren früher mehr als mein Rechner Arbeitsspeicher hatte.

In kurzer Zeit wird es keinen Unterschied mehr geben den Editor zu starten, stattdessen erfreue ich mich an den vielen Plugins und Funktionen des Editors. Ob nun ein Browser im Unterbau läuft und 300 MB RAM verbraucht, spielt auf einem System mit 16 GB keine große Rolle mehr.

Die Diskussionen über schlanke Editoren wird weiter gehen, aber für die Masse keine Rolle spielen. Ich halte es wie immer und nutze, was für mich aktuell am Besten ist.

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