Neues Arbeitssetup, Notebook only

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Vor gut zwei Jahren bekam ich von einem Arbeitskollegen einen Desktop geschenkt. Ein bereits betagter Rechner mit Core 2 Quad CPU, einem Q6600.

Dank der 4-Kern-CPU war der Rechner für die Standardaufgaben immer noch flott genug. Allerdings kam er nun nach guten zwei Jahren langsam an die Leistungsgrenze. Besonders die Videobearbeitung für meine beiden Youtube-Kanäle brachte den Rechner an die Grenzen. Visual Studio benötigt mittlerweile etwas mehr Leistung und virtuelle Maschinen machen mit 4GB Arbeitsspeicher auch nicht so richtig Spaß.

Auch mein mobiler Begleiter, ein Thinkpad W500, ist in die Jahre gekommen. Trotz neuem Akku konnte ich unterwegs gerade mal 3 Stunden arbeiten. Das Display war mittlerweile sehr dunkel geworden, dass man draußen auch nicht mehr arbeiten konnte. Von Gewicht und Abmessungen ist das W500 eher eine Workstation für den Schreibtisch.

Kurzum, meine gesamte Technik war veraltet. Zuerst stand der Kauf eines neuen Notebooks an. Im Gegensatz zu früher, habe ich mich diesmal für einen Neukauf entschieden.

Neuer Laptop Dell Latitude 5490

Da ich Dell Geräte bereits aus der Arbeit kannte, ist es ein 14 Zoll Notebook von Dell geworden. Ein Dell Latitude 5490. Es ist kein Ultrabook, aber ein guter Kompromiss für ordentlich Leistung unterwegs, bei kleinem Gewicht und kompakten Ausmaßen. Betrieben mit einem Core I5-8350U Prozessor mit 4 Kernen, hat er auch für Videobearbeitung genug Leistung. Zumal die GPU hier in Shotcut Unterstützung leisten kann. Der Lüfter lüftet dann zwar ordentlich, aber er regelt nicht herunter und liefert konstante Leistung.

Mit den 16 GB RAM sind auch die virtuellen Maschinen kein Problem. 512 GB SSD sollten auch erstmal reichen. Da der Dell einfach zu erweitern ist, kann ich hier später nachrüsten. Das Display löst mit Full-HD auf, was bei der Größe auch ausreicht. Einziges Manko war, dass die Tastatur nicht beleuchtet war, aber das Problem habe ich selbst beheben können (Beleuchtete Tastatur in Dell 5490 nachrüsten).

Über die Verarbeitung kann man bei den Business-Modellen bei Dell, Lenovo und anderen Herstellern sowieso nicht meckern. Unterwegs lässt sich gut arbeiten, auch weil das Touchpad recht gut ist. Der Akku hält bei normaler Benutzung etwa 10 Stunden. Falls das nicht reicht, habe ich eine USB-Powerbank mit USB-C, welche den Laptop unterwegs aufladen kann.

Insgesamt ein tolles, kompaktes, robustes Gerät. Gekostet hat es 1150 Euro.

Neuer Desktop

Beim Desktop habe ich mir schwergetan. Nicht das es nicht genug tolle Modelle gibt. Lange Zeit habe ich mit einer neuen Ryzen-CPU geliebäugelt. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden. Die Desktop-Rechner sind rausgeflogen. Zum einen ist der Laptop leistungsfähig genug, zum anderen machen mehr Computer auch mehr Arbeit. Da der Laptop nicht so oft in Benutzung war, liefen bei jedem Start erstmal die Windows-Updates durch. Auch die Programme wollten aktualisiert und nachinstalliert werden. Die Daten waren dank Seafile und Subversion schnell aktualisiert.

Am Ende ist es aber ein Aufwand zwei Systeme auf Stand zu halten. Deswegen hier mein neues Setup:

Statt Desktop hängt das Notebook jetzt am großen Dell Monitor, mit Tastatur und Maus. Das Laptop steht im Notebook-Ständer und dient auch gleich als Zweitmonitor. Dadurch konnte der bisherige Zweimonitor vom Schreibtisch verschwinden.

Bis jetzt funktioniert das Ganze sehr gut. Das Notebook ist sehr flott, der Schreibtisch ist deutlich aufgeräumter, auch wenn es noch genug Kabelverhau gibt. Das Setup verbraucht im Betrieb zwischen 60 – 80 Watt und ist damit deutlich sparsamer als der Desktop.

Will ich draußen arbeiten oder unterwegs, muss ich nur das Laptop abstöpseln und kann direkt weiter arbeiten. Ohne Neustart, Updates und Dateisynchronisation. Er ist kompakt und verschwindet gut im Rucksack. Für die Fälle in den ich nur E-Mails beantworten möchte oder Texte schreiben, packe ich weiterhin das kleine Netbook ein.

Fazit

Ich will nicht ausschließen, dass ich meine Meinung irgendwann wieder ändere. Ein Desktop-PC hat seine Vorteile. Er kann schnell erweitert werden, für die bisherige Festplatte habe ich jetzt noch eine USB 3.0 Festplatte angeschlossen für die großen Datenmengen wie Videos. Eine Desktop-CPU liefert auch einfach etwas mehr an Leistung. Außerdem finde ich Desktop-Rechner einfach schick.

Bislang reicht die Leistung des i5 super aus und ich freue mich über mehr Platz auf dem Schreibtisch. Das ist jetzt einfach die pragmatische Entscheidung gewesen.

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