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... auf meiner Homepage. Ich schreibe hier über Dinge die mich interessieren. Sprachlich im Mix von Deutsch und English, je nach Themengebiet.

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Bahncard 50 gekündigt

Posted on 18 September 2016 by Andy

Vor kurzem habe ich meine Bahncard 50 gekündigt. Ich hatte diese viele Jahre. Ich fahre öfter mit der Bahn. Und eigentlich auch gerne. Allerdings fühlte ich mich in der letzten Zeit immer mehr benachteiligt.

Gegenüber den Sparpreisen kann man als Bahncard 50 Kunde kaum sparen. Klar, man verzichtet auf das flexible Ticket und hat Zugbindung, auch stornieren geht nicht ohne Gebühr. Aber den meisten Fällen habe ich den geplanten Zug genommen und storniert habe ich bis jetzt auch nur einmal.

Mit Sparpreis komme ich teilweise für 29 Euro oder 49 Euro nach Berlin. Selbst wenn es teurer wird, der Normalpreis mit Bahncard 50 Rabatt sind auch schon knappe 70 Euro. Da läuft doch was verkehrt. Zumal die Bahncard 50 auch erstmal 255 Euro Investition darstellen.

Der Bahncard 25 Kunde bekommt auf die Sparpreise ebenfalls noch 25% Preisnachlass. Der 50er Kunde geht leer aus. Naja nicht ganz: Groß wurde angekündigt, dass es nun auch 25 % Rabatt auf die Sparpreise gibt, wie bei der billigen Bahncard 25.

Allerdings nur im Fernverkehr. Das heißt, nur wenn ich direkt von München nach Berlin fahre. Vom Regionalbahnhof gibts keinen Rabett. Bei der Bahncard 25 gibts auch hier den Rabatt. Wer das teurere Produkt gekauft hat, hat eben Pech gehabt.

Ich habe es nun mal genau nachgerechnet, was ich das letzte Jahr bezahlt habe. Ich wäre mit einer Bahncard 25 etwas teurer gekommen. Allerdings nur, wenn ich immer den Normalpreis gebucht hätte. Hätte ich bei Fernreisen auf Sparpreise gesetzt, wäre ich sehr wahrscheinlich billiger gekommen.

Willkommen Bahncard 25

Also Bahncard 50 gekündigt. Bestellen werde ich mir stattdessen die Bahncard 25. Bei Fernreisen werde ich dann nach Spartickets Ausschau halten. Ich gehe davon aus, dass ich da sogar noch mehr Geld sparen werde.

Bei Kurzstrecken nehme ich den höheren Preis in Kauf. Für die Preisdifferenz von 193 Euro, hat man da Spielraum bevor man effektiv mehr zahlt. Meine Standard-Kurzstrecke verteuert sich durch die Umstellung von 3,10 Euro 4,65 Euro. Sind bei der Preisdifferenz immer noch knapp 124 Fahrten. So oft fahre ich nicht und zur Not wirds dann leider doch wieder öfter das Auto. Das steht ja auch noch rum.

Was ich mir wünschen würde

Statt Sparpreise, welche ich monatelang vorher buchen muss, günstigere Normalpreise. Die sind ja ohne Bahncard jenseits von gut und böse. Der Kauf einer teuren Bahncard muss sich zudem lohnen. Immerhin legt der Kunde bereits ordentlich Geld auf den Tisch, bevor überhaupt die erste Zugfahrt begonnen hat.

Ein Anfang wäre es, die gleiche Vorteile der billigen Bahncard auch für das teurere Modell zu übernehmen. Wäre das so gekommen; ich hätte die Bahncard 50 nicht gekündigt. Aber ich hoffe einfach auf auf Besserung in der Zukunft.

Tagged: Umwelt, Bahn, and Bahncard by Andy


Retrotrip: Computerviren

Posted on 12 September 2016 by Andy

Heute geht es computertechnisch etwas zurück in die Vergangenheit. Heute geht es eher ein unschönes Thema: Computerviren. Aber wie bei vielen, bzw. wie oft behauptet, früher war alles besser, auch die Computerviren. :-)

Damals

Den ersten Computer hatten wir damals so 1991. Der gehörte dienstlich meiner Oma und war eigentlich zum Arbeiten da. Meine Oma hatte damals ein kleines Steuerbüro und machte dann mit besagten Computer Buchhaltung und Steuererklärungen. Also nicht ganz unwichtig, dass die Maschine lief.

Dennoch hatte ich natürlich das Bedürfnis auf dem PC auch Spiele zu installieren. Diese kamen damals meist nicht als Originalspiel aus dem Laden, sondern über dubiose Wege und Schulhoftäusche in Form von dezentralen Sicherheitskopien.

So war es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch der erste Computervirus einschlich.

Für einen Virenautor war dies damals keine triviale Sache. Internet gab es noch nicht. Verbreiten mussten sich Viren über Disketten, welche von einem Computer zum anderen gingen. Wurde die Diskette dort eingelegt und ein infiziertes Programm ausgeführt, installierte sich der Computervirus auch auf dem eigenen Computer. Erstmal nur im Arbeitsspeicher und im Hintergrund. Dort lauerte er darauf, dass man als Anwender ein anderes Programm startete. Dieses wurde dann ebenfalls infiziert.

Als Virenautor hatte man also gar nicht so richtig Ahnung, wie und ob sich das eigene Werk überhaupt verbreitete. Zum Glück für die Erschaffer der kleinen digitalen Biester, wurde damals viel raubkopiert. Einerseits aus Mangel an Geld und auch aus Mangel an Alternativen. Ein Amazon, bei welchem man sich Software XY bestellen konnte, gab es nicht. Wenn man Glück hatte, hatte man einen Computerladen in der Stadt.

Jedenfalls hatten wir irgendein einen Computervirus. Den wir anfangs nichtmal als solchen erkannten. In regelmäßigen Abständen wurde er aktiv und sortierte die Buchstaben am Bildschirm um. Mehr nicht. Nach einem Neustart lief alles wieder und man konnte weiterarbeiten. Deswegen war der Druck nicht so groß, etwas zu unternehmen.

Irgendwann wurde es dann aber doch ungeheuerlich. Schließlich musste nicht jeder Virus so harmlos sein. Ein Antivirenprogramm musste her. Damals auch nicht so einfach. Man musste es schriftlich bestellen, es kam per Briefpost und auf Diskette. Updates gab es alle paar Monate, ebenfalls auf Diskette. Der Update-Zeitraum ist für heutige Verhältnisse lang, aber damals dauerte es auch, bis neue Viren sich verbreiteten.

Das Antivirenprogramm lief damals noch nicht im Hintergrund. Eine ständige Echtzeitüberwachung wie heute üblich, gab es nicht. Die Computer damals waren zu langsam dafür. Ein Virenwächter im Hintergrund hätte zudem wichtigen Arbeitsspeicher belegt.

Stattdessen musste man neue Disketten vor den ersten Gebrauch erstmal überprüfen. Eine langwierige Prozedur und bei Ungeduld wurde darauf auch gerne mal verzichtet.

Mittlerweile sind die Viren von damals sogar ein Teil der Computergeschichte. Es gibt Artikel auf Wikipedia und auf Archive.org kann man die Viren sogar gefahrlos in virtueller Umgebung ausprobieren. Wer hätte das gedacht.

Zum Glück blieb diese Virenerfahrung auf dem PC die einzige bisher.

Heute

Blickt man heute fast wehmütig auf solche Erfahrungen zurück, ist die Situation heute komplett anders. Gefahren lauern, dank Internet, überall. Einen falschen Anhang geöffnet, auf die falsche Webseite gesurft, schon hat man einen Virus oder Trojaner.

Im Gegensatz zu früher, wo es primär um Aufmerksamtkeit und "Ruhm" ging, geht es jetzt ums große Geschäft. Da wird die Festplatte verschlüsselt und nur gegen Lösegeld wieder freigegeben, der Computer Teil eines Botnetzes oder die Bankdaten werden abgefischt.

Antivirenprogramme gibt es mittlerweile viele und sind auch als Pflicht anzusehen.

Ob wir in 20 Jahren auf diese Zeit zurückblicken und uns sagen: "Ach dieser tolle Computervirus damals, der hat mir damals alle Urlaubsfotos verschlüsselt". Denke das darf bezweifelt werden. :-)

Tagged: Viren, Trojaner, and Sicherheit by Andy


Mobilität August 2016

Posted on 04 September 2016 by Andy

Der August lief fahrradmäßig, dank gutem Wetter, nochmal recht gut. Mal schauen wie es im September wird. Leider wurde auch das Auto mehr bewegt, was vermutlich die nächsten Monate noch mehr wird. Trotzdem doppelt soviel mit dem Rad unterwegs gewesen als mit dem Auto.

Fahrrad

  • Gesamt km: 625 km
  • Fahrten: 32
  • Durchschnitt pro Fahrt: 19,5 km

Auto

  • Gesamt km: 296
  • Fahrten: 13
  • Durchschnitt pro Fahrt: 22,77 km
  • Getankt: 0 Liter

Tagged: Mobilitaet and Umwelt by Andy


Akkuwechsel beim iPhone 5

Posted on 01 September 2016 by Andy

Mein iPhone 5 wird bald 4 Jahre alt und tut immer noch gute Dienste. Allerdings schwächelte der Akku seit einiger Zeit mal wieder. Vor knapp 2 Jahren wurde der Akku mal getauscht, hier gab es ein Umtauschprogramm von Apple. Hat mich also nix gekostet. Apple hat damals wohl fehlerhafte Akkus verbaut. Trotzdem war der neue Akku auch nach der gleichen Zeit fertig. Wobei ich den Akku auch nicht irgendwie schone. Hier gibt es ja jede Menge Tipps im Netz die einem sagen, bei welchem Ladestand man den Akku am Besten bei Vollmond lädt. Ich lade, wenn es grad passt und fertig.

Mit einem Tool habe ich die Lade-Zyklen überprüft, eigentlich war nach den Daten noch alles in Ordnung.

In der Praxis sah das jedoch anders aus: Kam der Akku bei 40% an, sprang er gleich danach auf 15%. Diese Woche schaltete sich das Handy gleich ab. Also musste etwas getan werden.

Der Akkutauch gestaltet sich recht machbar. Es gibt hier jede Menge Anleitungen im Internet zum Wechsel des Akkus.

Da ich das passende Werkzeug schon hatte, habe ich mir einen neuen Akku bei iFixit bestellt. Hat mit Versand knapp 20 Euro gekostet. Auf Amazon gibt es auch jede Menge Akkus, wahlweise gleich mit passendem Werkzeug.

Der Austausch war dann in einer halben Stunde erledigt. Das Hauptproblem war das Display, mit dem Saugnapf, vom Gehäuse zu lösen. Hier musste ich einiges an Kraft aufbringen. Ständig mit der Angst, dass man das Display kaputt macht.

Nach dem Zusammenbau dann die Erleichterung, Handy startet und alles funktioniert. Auf einen Hardreset, wie im Internet bei einigen Anleitungen empfohlen, habe ich verzichtet. Der neue Akku funktioniert prächtig und wird meinem Telefon hoffentlich noch weitere ein bis zwei Jahre ermöglichen.

Update

Ein paar kleine Probleme gab es noch. So schaltete sich das Handy z.B. mal bei 30% einfach ab. So wie es aussieht, muss das iPhone sich erstmal auf den neuen Akku "gewöhnen" um den Ladezustand richtig anzuzeigen. Im Internet wird empfohlen das Handy entweder komplett zurückzusetzen oder mehrmals komplett leer zu fahren bis es sich abschaltet. Dies habe ich ein paar mal gemacht und jetzt funktioniert die Ladestandsanzeige wieder richtig.

Tagged: iPhone and Akku by Andy


Dell U2515H Monitor mit voller Auflösung betreiben

Posted on 21 August 2016 by Andy

Letztes Jahr hatte ich mir einen Dell U2515H Monitor gekauft. Dieser hat eine maximale Auflösung von 2560x1440 Pixel, also mehr als die normalen Full-HD-Monitore.

Der Monitor ist top. Beim Programmieren kann man den zusätzlichen Platz gut gebrauchen. Das Bild ist super. Es gibt 2 HDMI-, 2 Displayport- und einen Mini-Display-Port-Eingang. Leute wie ich, können also ihren ganzen Computerzoo da anschließen. Ein USB-Hub ist ebenfalls integriert. Mittels USB-Umschalter, kann ich so alles zwischen den Computern umschalten.

Der Monitor hat 24 Zoll. Damit ist er recht kompakt und nimmt nicht soviel Platz auf dem Schreibtisch weg. Vorher hatte ich einen 27 Zoll Display mit gleicher Auflösung. Das war mir zu klobig. Zusätzlich lässt sich eine Soundbar anschließen. Diese macht ganz guten Ton; reicht mir zum Musikhören, gelegentlichen Zocken und Skypen aus. So spare ich den Platz von zusätzlichen Lautsprechern auf dem Schreibtisch.

Probleme hatte ich allerdings mit der Auflösung. Windows bot mir die Auflösung gar nicht erst an. Schluss war bei 2048x1152 Pixeln. Meine Computer sind schon etwas älter. Bei einem neueren Computer + Grafikkarte sind keine Probleme zu erwarten.

Neue Grafikkarte

Zuerst habe ich die Grafikkarte ersetzt. Viel Geld wollte ich dafür nicht ausgeben. Es ist eine Zotac GT 210 ZT mit GeForce-Chip geworden. Die Karte ist passiv gekühlt und lässt sich auch als Low-Profile einbauen. Die maximale Aufläsung wird mit 2560x1600 Pixel angegeben. Sollte also reichen.

Die Performance ist für Office-Kram und Programmieren mehr als OK. Ältere Spiele, wie z.B. Left 4 Dead, laufen auch flüssig.

Die Grafikkarte hat zwei Anschlüsse, einmal HDMI und einmal DVI. Leider kein Display-Port, was für den Monitor perfekt wäre, aber da gibt es in der Preisklasse nix.

Das richtige DVI- oder HDMI-Kabel

Nachdem die Grafikkarte eingebaut worden ist, die große Ernüchterung. Trotzdem war keine höhere Auflösung möglich. Stellt sich heraus, dass das richtige DVI- bzw. HDMI-Kabel verwendet werden muss. Hier gibt es Unterschiede.

Zuerst bei DVI. Hier muss es sich um ein Dual-Link-Kabel handeln. Bei vielen Kabeln fehlen Pins, die haben dann nur Single-Link. Dies sieht man direkt, wenn man sich den Stecker anschaut.

Interessanterweise kosten die Dual-Link-Kabel nichtmal viel mehr und man fragt sich, warum überhaupt andere Kabel hergestellt werden.

Auch beim HDMI-Kabel hatte ich anfangs kein Glück. Ich hatte anfangs das von der Xbox genommen. Darüber ging jedoch auch nur maximal Full-HD-Auflösung. Für die Xbox reicht es, hier nicht. Die Lösung ist hier ein Kabel zu kaufen, welches HDMI 1.4 unterstützt.

Was gar nicht funktioniert sind Kabel von HDMI auf Display-Port. Diese funktionieren nur in umgekehrter Richtung, also der Computer hat Display-Port und der Monitor hat HDMI. Ansonsten bleibt das Bild schwarz.

Auflösung im Grafikkartentreiber einrichten

Nachdem auch die Kabel als Ursache ausgeschlossen werden konnten, bot Windows immer noch nicht die richtige Auflösung an. Hier hilft es dann im Grafikkartentreiber die Auflösung manuell anzulegen:

Fazit

Nachdem dann alles passte, funktionierte die Grafikkarte mit dem Monitor ohne Probleme. Auch ein späteres anschließen eines weiteren Monitors (mit Full-HD-Auflösung) war kein Problem. Schafft die Grafikkarte ohne Probleme.

Tagged: Monitor and Windows by Andy


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