E-Autos kilometerweise besteuern

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Einnahmeausfälle durch Kilometersteuer, Großbritannien macht es vor.

Ich hatte mich ja schon länger gefragt, wie der Staat mit E-Autos in Zukunft umgehen wird. Derzeit gibt es viele Subventionen, Steuerbefreiung und Sondervorteile. Spätestens wenn die Masse umgestiegen ist, geht das natürlich nicht. Kann ja nicht sein, das man die Karre „kostenlos“ über die Solaranlage auf dem Dach lädt. Stromsteuer kann man auch nicht einfach erhöhen, wobei?!

Großbritannien hat da zumindest eine Idee. E-Autos sollen für jeden gefahrenen Kilometer zahlen. Diese gibt man bei der Steuer an und zahlt entsprechend. Der TÜV oder wie auch immer der in England heißt, übernimmt die Prüfung.

Fahrzeughalter geben den Kilometerstand künftig bei der jährlichen Verlängerung ihrer Fahrzeugsteuer an und schätzen ihre voraussichtliche Fahrleistung. Auf dieser Grundlage wird die Abgabe zunächst berechnet, ein Abgleich mit dem tatsächlichen Kilometerstand erfolgt im Nachhinein über die Hauptuntersuchung.

Damit dürfte die Manipulation des Tachostandes für weitere Interessenten interessant werden. Andere Frage ist, wie Fahrten im Ausland behandelt werden.

Langfristig dürfte so etwas auch in Deutschland kommen. Wenn ich vermuten müsste, anders. Eine GPS-Box im Auto. Hätte auch den Vorteil, dass man die Daten gleich anderweitig nutzen könnte. Die EU könnte vorschreiben, dass sowas bei Neuwagen Pflicht wird.

Und natürlich für alle Autos. Warum nur E-Autos abkassieren. Wegen Klima und Umwelt könnte man das von den Verbrennerfahrern ja zusätzlich kassieren. Geld braucht der Staat ja ohnehin.

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