15 Jahre für Unternehmen, man selbst will sich nicht in die Karten schauen lassen

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Weniger Archivpflicht für die eigenen politischen Entscheidungen, mehr für den Bürger.

Schon interessant, während die Poltik aktuell diskutiert, die Aufbewahrungsfristen für Unternehmen auf 15 Jahre zu verlängern, gibt man sich selbst quasi eine Freikarte und will die Archivierung einschränken. Ist ja auch doof, wenn am Ende rauskommt, was man für Mist entschieden hat. Ursula hat auch SMS, aus Versehen natürlich, gelöscht.

15 Jahre sind eine lange Zeit und selbst wir als Kleingewerbe haben inzwischen einen dicken Schrank mit Ordnern drinnen. Das schöne Gefühl, dass das Finanzamt nach 15 Jahren immer noch vorbeischauen kann, um mal zu schauen, ob man bei den komplexen Regeln des Steuerrechts nicht doch was falsch verbucht hat.

Auch das Informationsfreiheitsgesetz soll eingeschränkt werden, während die EU gleichzeitig die Chatkontrolle beschließt.

„Rules are for thee, but not for me!“ – dies beweist auch Jens Spahn, indem er gegen Leihmutterschaft abstimmt, sich dann aber selbst ein Kind irgendwo shoppt.

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