Feierabendhalbe adé.
Ich fahre ja nur noch ab und zu freizeitmäßig Bahn und ja, ich trinke dabei gerne mal eine Halbe unterwegs oder auch am Bahnhof, wenn man mal wieder auf Zugverspätungen warten darf. Schaue ich in den Feierabendverkehr, machen handhaben das einige so. Damit ist nun Schluss, zumindest teilweise. Die Bahn will Alkoholkonsum am Bahnhof komplett verbieten. Wer dennoch zur Flasche greift, bekommt einen Platzverweis, sofern jemand da ist, den das interessiert.
Ich denke, wir können nur drauf warten, bis es auch im Zug nicht mehr erlaubt sein wird.
Grund ist, wie so oft, das Verhalten einzelner, leider, wie bei den zahlreichen Messerangriffen von Leuten, die noch nicht so lange hier wohnen. Letzte Woche gab es einen Fall wo ein Zugkontrolleur erst verprügelt und anschließend aus dem Zug gefallen ist.
Wie bei den Messerverbotszonen sucht man also nach einer Scheinlösung, nach dem Motto man tut etwas. Bei den Messerverbotszonen hat dies zur Folge, dass ein einfaches Schweizer Taschenmesser nun schon problematisch ist, beim Alkohol bekommt nun derjenige Probleme, der nach einem Tag voller Arbeit gemütlich ein Bier trinken will.
Abgesehen davon, dass ich mir vorstellen könnte, dass bei den Kontrollen halt die kontrolliert und angesprochen werden, die mutmaßlich nicht gleich austicken, löst es ja das drunter liegende Problem nicht. Verhindert wird außerdem nicht, dass jemand bereits komplett betrunken auf dem Bahnhof erscheint.
Ansonsten machen wir das halt wie in Amerika, umfüllen, Tüte drum herum oder um Zug saufen, solange es noch geht.
