Aus dem Vorfall in Leipzig nichts gelernt.
Aktuell wird mal wieder eine Sau durchs mediale Dorf getrieben. Vorverurteilungen inklusive, garniert mit lautstarken Forderungen und einer Flut an Meinungen – oft schneller formuliert als recherchiert.
Eigentlich hatte ich gehofft, dass nach dem Vorfall in einem Leipziger Hotel sowohl Menschen als auch Medien etwas vorsichtiger geworden sind. Dass man inne hält, prüft, einordnet – und vor allem abwartet, was am Ende tatsächlich herauskommt.
Doch stattdessen scheint das Prinzip gleich geblieben zu sein: Erst urteilen, dann später, vielleicht, korrigieren. Wenn überhaupt.
