Einnahmenprobleme für Webseitenbetreiber.
Bauers Rückzug: Mit Websites sei kein Geld mehr zu verdienen
Informationen werden zunehmend über Plattformen bereitgestellt, ohne dass Nutzer Publisher-Websites besuchen. Parallel geraten etablierte Monetarisierungsmodelle durch veränderte Werbemärkte und intensiveren Wettbewerb weiter unter Druck. Infolge dieser strukturellen Veränderungen sind Reichweite und Profitabilität des digitalen Publishinggeschäfts deutlich zurückgegangen.
Im Grunde nix Neues. Ich bin jetzt seit 25 Jahren im Internet mit eigenen Webseiten tätig und Geld verdienen war schon immer schwer. Zumindest, wenn man sich auf reine Inhalte beschränkt. Bissel Geld kam immer mit Werbung rein, wenn man das wie ich nebenbei macht, passt das, aber ganze Redaktionen dafür zu bezahlen, schwierig.
Dazu kommt seit Jahren immer mehr dazu, was die einzelne Webseite im Grunde zu einem Auslaufmodell macht. Vieles läuft über Plattformen, Facebook, X, Instagram. Google fasst seit Jahren Inhalte zusammen, dass ich die einzelnen Artikel oft nicht mal anklicken muss. Jetzt kommt noch KI dazu. Frage ich halt die KI.
Auch, dass immer mehr Inhalte generisch mit KI erzeugt werden, trägt jetzt nicht dazu bei, dass ich Interesse an vielen Webseiten habe. Es gibt ein paar gute Webseite, welche ich noch täglich besuche, ein paar Blogs, aber sonst? Bin ich auch in der Twitter-Falle gefangen.
Schön ist das nicht, zumal solche zentralen Strukturen mal eben lahmgelegt werden können oder Opfer von Zensur. Auf irgendeiner Plattform wird mein Account gesperrt, mit meiner Webseite ziehe ich weiter zum nächsten Hoster.
Und wenn sich kein Geld verdienen lässt, verschwinden halt die Inhalte. Derzeit betreiben wir noch um die 15 Webseiten, mal schauen wie lange.
