Software nur noch als Abo, Subskription, warum ich lieber Open-Source nutze.
Mir ist aufgefallen, dass ich kaum noch Kaufsoftware nutze. Ausnahmen gibt es und diese zeigen, warum das so ist. Da wäre der TotalCommander oder auch Photoline als Bildbearbeitung.
Beides Softwareprodukte, welche ich einmal gekauft habe und nutzen kann. Beim TotalCommander, welches ich vor knapp 25 Jahren gekauft habe, war jedes Update kostenlos. Bei Photoline kaufe ich halt ab und zu mal ein Update.
Und da haben wir es, Einmalkauf! Dazu gibt es keine Überprüfungen, wie oft ich das Ding installiert habe. Einige Software ist ja immer etwas picky, nach dem Motto du darfst das Ding nur auf 2 Geräten nutzen. Herrje, ich habe aktuell vier Geräte, welche ich regelmäßig nutze. Zwei Desktops und zwei Notebooks.
Was mich aber noch mehr nervt, ist die Tendenz zu Abos. Das Meiste an Software ist kein Einmalkauf mehr, sondern Abo. Firmen wie Techsmith bieten nur noch Abos an, SnagIt nutze ich, habe ich früher alle paar Jahre mal das Update gekauft, jetzt soll ich jährlich zahlen. Ganz ehrlich, da suche ich mir eine andere Software.
Das Problem ist nicht das eine Abo, sondern die Abos. Wenn jede Software ein Abo will, ist das nicht nur nervig, sondern geht auch irgendwann ins Geld. Gerade bei Software, die man halt nur ab und mal nutzen will. Auf dem Smartphone geht die Geschichte ja weiter.
Bei Diensten, welche Server und Arbeit bereitstellen lasse ich mir das ja noch gefallen, aber bei reiner Software?
Und dann landet man in der Regel bei Open-Source. Kein Abo, keine Lizenzschlüssel, keine Abfragen wie oft installiert. Inzwischen ist das meiste, was ich verwende Open-Source. Die Abogeschichte hat dazu geführt, dass ich kaum noch Software kaufe. War früher anders.
Würde mich nicht wundern, wenn diese Strategie nicht langfristig der Softwareindustrie eher schaden wird.
