Ein unersetzlicher Klassiker.
In der Arbeit bin ich auf die alte Diskette des Total Commander gestoßen. Damals wurde die Vollversion noch auf Diskette geliefert. Inklusive handschriftliche Notiz der Anzahl, welche nicht überprüft wurde. Man spielte die .key Datei ein und der Total Commander war lizenziert. Keine Aktivierung, keine weitere Registrierung oder Überprüfung, wie oft man den installiert hat.
Eine Registrierung war nicht mal notwendig. Wie bei WinRar kann und konnte man die Meldung einfach wegklicken. Ich habe dennoch gerne dafür gezahlt. Zumal die Lizenz heute noch gültig ist, für Updates musste man nie was zahlen. Fair.
Unersätzliches Tool
Gestartet bin ich damals unter MS-DOS mit dem Norton Commander. Unter Windows den Windows Commander, der dann später, nach einem Wink von Microsoft, zu Total Commander umbenannt wurde.
Für mich ist er ein Tool, welches oft kopiert, aber nie erreicht wurde. FreeCommander, DoubleCommander und wie sie alle heißen. Am Ende verhalten die sich doch einem Ticken anders als das Original. Für ein Tool, welches jeden Tag den Weg durch Windows und die Dateien führt, ein NoGo.

Funktionen
Es ist auch die Funktionsvielfalt, der Dateimanager bringt jede Menge Sachen mit, die gut und gerne auch als extra Tools durchgehen würden. Mehrfachumbenennung von Dateien, FTP, Dateisynchronisation, um nur einige zu nennen.
Zurück zu Windows
Tatsächlich merke ich gerade wieder, dass die Rückkehr zu Windows den Vorteil bietet, wieder den Total Commander auf dem Laptop verwenden zu können. Seit 1993 gibt es die Software, hoffentlich noch viele weitere Jahre.
Programmiert wurde die Software mit Delphi, inzwischen glaube in Lazarus. Beides auch Programmiersprachen, mit denen ich damals angefangen habe.
