Französische Supermärkte und Battlestar Galactica

Was Commander Adama noch wusste.

Zu Beginn der Neuauflage von Battlestar Galactica überlebt der Kampfstern nur, weil seine Systeme nicht miteinander vernetzt sind. Die böse KI in Form der Zylonen kann die Systeme dadurch nicht übernehmen.

Vielleicht kommen wir irgendwann auch wieder an den Punkt, an dem wir von der allgegenwärtigen Vernetzung und Technisierung einfach absehen.

Aktuell wurden französische Supermärkte gehackt. Nicht direkt durch KI, auch wenn diese bei solchen Angriffen eine immer größere Rolle spielt und es inzwischen auch Leuten mit weniger Fachwissen ermöglicht, solche Attacken durchzuführen.

Mich würde es nicht wundern, wenn wir bei all den Risikobewertungen in Zukunft zu dem Schluss kommen, dass es günstiger ist, auf die ganze Vernetzung zu verzichten und stattdessen wieder klassische Offline-Systeme einzusetzen.

Selbst wenn kein Hackerangriff erfolgt, hängt an der ganzen Technik ein riesiger Aufwand. Die Vorschriften des CRA (Cyber Resilience Act) sorgen dafür, dass immer mehr berücksichtigt, geprüft und abgesichert werden muss. Das bedeutet nicht nur zusätzlichen technischen Aufwand, sondern auch jede Menge Bürokratie.

Warum also nicht einfach darauf verzichten? Einfache Systeme mit weniger Software, weniger Vernetzung und damit auch weniger Einfallstoren.

Bin gespannt!

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