Paketsteuer in Österreich

Unternehmen schlagen die Steuer einfach drauf. Wie unerwartet.

Unternehmen schlagen die Steuer einfach drauf.

In Österreich gibt es seit heute die Paketsteuer. 16 Unternehmen sind davon betroffen und völlig überraschend wird diese an den Endkunden weitergegeben.

Da ich mich selbst nicht mit allen Details beschäftigt habe, hier die wichtigsten Infos von der KI:

Seit dem 1. Oktober 2026 gilt in Österreich eine sogenannte Paketsteuer. Große Versandhändler und Online-Plattformen müssen dabei grundsätzlich 2 Euro pro zugestelltem Paket zahlen, sofern sie bestimmte Umsatzgrenzen überschreiten. Für Kunden wird die Abgabe nicht direkt erhoben, sie kann aber indirekt über höhere Preise oder Versandkosten weitergegeben werden.

Amazon gibt diese nun direkt weiter. Witzigerweise werden aus den 2 Euro dann 2,40 Euro, wegen der Umsatzsteuer.

Auf X wird nun gewettert, dass die Steuer ja eigentlich für die Konzerne gedacht sei und nicht für den Endkunden. Nun, am Ende werden solche Kosten einfach durchgereicht. Auch wenn die Politik gerne von der Besteuerung großer Unternehmen spricht. Das es extra ausgewiesen wird ist natürlich auch geschickt gemacht, so richtet man den Ärger Richtung Politik zurück.

Kleiner Funfact: Schickt man ein Paket zurück, gibt es das Geld nicht zurück. Sicher auch ein Grund, warum man die Gebühr einfach extra ausweist.

Gerade bei kleinen Beträgen dürfte die Steuer ordentlich reinhauen, etwa bei ein paar Knopfzellen für wenige Euro.

Naja, vielleicht lohnt es sich dann doch wieder, bei kleineren Händlern oder über eBay zu bestellen.

Bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis man hier in Deutschland auch meint, das wäre doch eine gute Sache.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert