Mobilität Zusammenfassung 2016

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Auto

Ein Auto ist eine teure Angelegenheit. Hier eine Reparatur, neue Reifen, Versicherung, irgendwann werden Steuern abgebucht, Tanken muss man auch ab und zu. Ich habe letztes Jahr etwas genauer Buch darüber geführt, welche Ausgaben das Auto so verursacht hat. Mich hat interessiert, wie teuer jeder Kilometer im Durchschnitt ist. Meist rechnet man ja nur den Spritverbrauch.

Die wirklichen Kosten des Autos zu ermitteln ist so eine Sache. Rechne ich die Anschaffungskosten mit ein? Dazu müsste ich wissen wie viele Jahre das Auto hält. Schwierig. Ich habe diese deswegen aus der Berechnung raus gelassen. Würde ich diese mit reinnehmen, würden sich der Betrag um ca. 800 – 1100 Euro erhöhen.

Die Daten

  • Kosten ingesamt: 2499,82 Euro
  • Benzin: 299,10 Euro
  • Werkstatt + Teile: 1743,92 Euro
  • Versicherung: 362,80 Euro
  • Steuer: 94,00 Euro

Ein stolzer Preis. Ein Großteil der Werkstattkosten gehen auf Kosten der defekten Servolenkung. Dies waren schon über 1000 Euro. Insgesamt macht dies über 200 Euro im Monat im letzten Jahr.

Ohne einen Kilometer zu fahren, sind bereits 2000 Euro weg gewesen. Ohne Einberechnung des Kaufpreises.

Gefahren bin ich denke eher unterdurchschnittlich viel. Ich versuche das meiste mit dem Rad zu erledigen. Gerade im Sommer finde ich das entspannter als ins Auto zu hocken. Alternativ fahre ich öfter mit dem Zug. Besonders längere Strecken.

  • gefahrene Kilometer: 4252
  • Preis pro Kilometer: 0,59 Euro
  • Anzahl Fahrten: 156
  • Durchschnitt km pro Fahrt: 31,78
  • Getankt: 241,79 Liter – 6 mal getankt
  • Durschnittsverbrauch: 5,68 Liter/100km

Das ist wieder ein wenig Milchmädchenrechnung, durch die hohen Fixkosten kostet der einzelne Kilometer recht viel. Wäre ich mehr gefahren, hätte ich weniger Cent pro Kilometer, aber insgesamt mehr gezahlt. Der Verbrauch ist OK, ich versuche sparsam zu fahren. Weniger ist kaum noch möglich.

Bleibt festzuhalten: Auto == teuer!

Fahrrad

Die Kosten fürs Rad halten sich in Grenzen: Tacho, neuer Schlauch, Luftpumpe, kleinere Reparaturen. Kostenpunkt ca. 150 Euro.

  • Gefahrene Kilometer: 3293
  • Fahrten: 376
  • Durchschnitt pro Fahrt: 8,8 km

Gefahren bin ich überwiegend im Sommer. Dort sind auch die meisten Kilometer zustande gekommen. 20 km einfach zur Arbeit. Summiert sich. Im Winter versuche ich so oft es geht die Kombination Brompton + Zug zu nehmen. Dies ist aber auch nicht grad billig, 5 Euro kostet die einzelne Zugfahrt. Deswegen mache ich das nur, wenn ich in der früh mit meiner Freundin mitfahren kann. Das Jahresticket würde über 1000 Euro kosten. Da muss ich auch erstmal rechnen, ob und wann sich das lohnt.

Fazit für 2017

Mein Ziel für 2017 ist die Kilometer mit dem Rad noch etwas zu steigern. Momentan ist es in der früh für meinen Geschmack zu kalt, neblig, verregnet und verschneit. Es gibt auch keinen Radweg und die Autofahrer fahren einen teilweise im Sommer bei guter Sicht schon fast regelmäßig über den Haufen.

Ab Ende März, Anfang April kann es hoffentlich wieder losgehen. Bis dahin werde ich verstärkt aufs Auto setzen. Die Fixkosten sind eh da. Bahnfahren ist zu teuer. Und zum Bahnhof muss man erstmal hinfahren. Zeitlich brauche ich auch doppelt so lange. Das ich mit Rad eine knappe Stunde pro Strecke brauche, stört mich nicht so. Das ist gleich eine prima Sporteinheit.

Ideal für die Übergangszeit wäre, das Rad am Morgen in der Bahn mitzunehmen. Aber hier will die Bahn nochmal 5 Euro extra sehen. Dann kann ich es auch gleich sein lassen.

In diesem Sinne…

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