logo

Willkommen

... auf meiner Homepage. Ich schreibe hier über Dinge die mich interessieren. Sprachlich im Mix von Deutsch und English, je nach Themengebiet.

Blog Posts

Power Button Reparatur Dell Vostro 2520

Posted on 28 April 2017 by Andy

Der Laptop meiner Mutter machte Probleme, der Einschaltknopf ging nicht mehr, das Laptop ließ sich nur mit viel probieren und herumdrücken einschalten. Das ganze Laptop deswegen zu entsorgen war natürlich keine Option. Die gute Nachricht, es ließ sich reparieren. Es war aber auch etwas fummelige Arbeit. Dies betraf weniger das Auseinandernehmen des Laptops, als die Lötarbeiten.

Wer nicht löten will, sollte einfach auf eBay nach dem Power Button Board für das Gerät suchen. Dieses ist zwar etwas teurer als der reine Schalter aber man spart sich Arbeit.

Los geht es!

Batterie raus und die Schrauben am Boden lösen:

Meine Empfehlung ist, die Schrauben irgendwo sortiert abzulegen. Eine Schraube am Boden ist etwas größer, diese gesondert ablegen.

Anschließend wird das Notebook umgedreht. Die Tastatur muss entfernt werden. Diese wird mit 4 Plastiknasen am oberen Rand festgehalten. Diese mit einem flachen Werkzeug lösen. Zur Not tut es einfach ein Messer.

Die Tastatur kann anschließend nach oben weggeklappt werden:

Die Tastatur ist über ein Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Hierbei ist drauf zu achten, die Tastatur vorsichtig hochzuheben um das nicht abzureißen. Ich empfehle das Flachbandkabel nicht vom Mainboard abzulösen, bzw. ist mir das auch gar nicht gelungen.

Ist die Tastatur gelöst, muss die obere Abdeckung gelöst werden. Dies geht über die zwei Schrauben:

Der Power Button und das Trackboard sind über zwei Flachbandkabel mit dem Mainboard verbunden. Diese werden gelöst.

Die Abdeckung kann nun vorsichtig entfernt werden.

Das kleine Board des Powerbuttons kann man nun ebenfalls lösen:

Da ist auch schon der Missetäter:

Jetzt muss der kleine Schalter ersetzt werden. Entweder lötet man einen neuen drauf oder man kauft ein passendes Board. Das Hauptproblem war, wo und wie man sowas findet. Als Tipp: einfach auf eBay nach “dell vostro 2520 power button board” suchen. Es gibt dort Händler die das anbieten. Der Kostenpunkt liegt bei ca. 20 Euro. Beim Bild drauf achten, dass es dem hier gezeigten Bauteil entspricht.

Alternativ käuft man passende SMD Microtaster. Die genauen Abmessungen sind 5mm x 5mm x 1,5 mm. Auch hier wird man auf eBay schnell fündig. Die Kosten lagen bei 2 Euro für 5 Stück, inklusive Versand.

Nun muss zuerst der alte Schalter entfernt werden. Dies war eine recht fummelige Arbeit, da man kaum an die Kontakte herankam und diese herauszulöten. Am Ende war es fast ein Herunterbrennen des alten Schalters.

Irgendwann war es geschafft:

Nun noch den neuen Schalter auflöten. Hierbei muss auf die richtige Beschaltung geachtet werden. Am Besten mit einem Multimeter die Plantine und Schalter durchpiepsen.

Bevor das Laptop wieder zusammengeschraubt wird, bietet sich ein Funktionstest an. Also den Schalter mit dem Mainboard verbunden und die Batterie eingelegt.

Funktioniert das Einschalten, kann man das Notebook wieder zusammenbauen.

Tagged: Computer, Reparatur, and Dell by Andy


Neuen Computer zusammengebaut

Posted on 24 April 2017 by Andy

Eins meiner Hobbys ist meine Computer möglichst billig zusammen zu schrauben. Irgendwo fällt immer mal ein alter Computer oder ein paar Teile ab. Dies ist allerdings in den letzten Jahren auch weniger geworden. Desktop-Computer werden im Privatbereich eigentlich so gut wie gar nicht mehr gekauft. Hier greift man dann zum Notebook oder zum Tablett.

Zur Not gibt auch der Gebrauchtmarkt sehr günstig was her. Mein letzter PC hat knapp 100 Euro gekostet und hat mir über viele Jahre gute Dienste geleistet. Mit SSD werden auch ältere Computer wieder flott. Auch das aktuelle Windows 10 läuft ohne Probleme auf betagten Computern. Hier kommt den Anwendern zugute, dass Windows 10 auch auf lahmen Tabletts und Netbooks gut performen muss.

Von einem Arbeitskollegen habe ich vor einiger Zeit einen ausrangierten Computer erhalten. Dieser sollte eigentlich im Müll landen, was ich immer etwas schade bei funktionierender Technik finde. Der PC ist bereits älter: knappe 10 Jahre dürfte er bereits auf dem Buckel haben. Der Computer kam ohne Grafikkarte und Festplatte, aber diese Dinge konnte ich von meinem bisherigen PC übernehmen. Auch ein Vorteil von klassischen Desktopcomputern. Man kann Komponenten leicht aufrüsten oder bei Defekt ersetzen.

Mein alter Rechner funktionierte auch noch ohne Probleme, war aber gerade bei der Videobearbeitung immer etwas langsam. Dieser hat einen Core 2 Duo E4600. Nicht gerade ein schnelles Modell. Der “Neue” hat einen Core 2 Quad Q6600 und 4GB RAM. Dies sollte leistungsmäßig etwas mehr hergeben, auch wenn hier durch das Alter keine Wunder zu erwarten sind.

Ich mache keine großen Videobearbeitungen, sondern eher kleine Videos für Youtube. Diese sind nur wenige Minuten lang und die Arbeit besteht eher im Zusammenschnitt der einzelnen Videos.

Nachdem der PC nun schon seit ein paar Monaten herumstand, bin ich letztes Wochenende nun endlich mal dazu gekommen, das Projekt anzugehen. Also SSD und Grafikkarte aus dem alten Rechner in den neuen übernommen. Zusätzlich habe ich noch eine alte Festplatte von meinem Server und eine kleine Festplatte von einem alten Notebook als Datenspeicher eingebaut. In so einen klassischen Tower kann man doch einiges einbauen.

Dann noch Windows 10 installiert und schon lief alles. Windows 10 lies sich netterweise mit einem alten Windows 7 Key aktivieren. Der neue Rechner ist wesentlich flotter und die Denkpausen sind auch weniger. Videobearbeitung ist wesentlich schneller und auch Visual Studio läuft noch fluffiger. Hier machen sich die 4 Kerne bemerkbar. Es handelt sich um einen klassichen Gamer-PC. So findet man zahlreichenÜbertaktungseinstellungen im BIOS vor. Von diesen lasse ich aber die Finger. Die Kiste soll zuverlässig laufen und gut ist. Die Lautstärke ist ebenfalls ihm Rahmen. Die Lüfter surren leise vor sich hin. Die Grafikkarte ist passiv gekühlt. Auch hat er eine tolle Temperaturanzeige, welche die Temperatur im Gehäuse anzeigt. Was will man mehr. :-)

Insgesamt hat sich die Arbeit gelohnt und so bekommt ein alter Computer neues Leben. Dies zeigt auch ein wenig das Dilemma der Hersteller. Die PC-Verkäufe sind seit Jahren rückläufig bzw. auf niedrigen Niveau. Die Ursache ist schlicht, das auch ältere Computer ohne Probleme über viele Jahre funktionieren. Das ein 10 Jahre alter Computer mit dem aktuellen Betriebssystem und Software klar kommt war früher nicht so. Eine SSD statt normaler Festplatte ist allerdings Pflicht.

Der alte Computer ist in den Dachboden gewandert. Mit diesem nehme ich z.B. die Videos von www.ekiwi-computer.de auf, da ich dort die entsprechende Ruhe habe. In meinem Büro sorgen diese beiden für ein gewisses Grundrauschen:

Tagged: Computer and Hardware by Andy


Jekyll Alternative ElTexto

Posted on 17 April 2017 by Andy

Für die Erstellung dieser Homepage verwende ich Jekyll. Vorher hatte ich Wordpress im Einsatz. Der Vorteil von Jekyll ist, dass es sich um statische Webseiten handelt. Das heißt es kommt keine Datenbank und keine Scriptsprache zum Einsatz. Prinzipbedingt muss ich nicht auf Sicherheitsupdates achten und diese regelmäßig einspielen. Jekyll erzeugt einfache HTML-Dateien, welche auf den Webspace geladen werden. Fertig.

Jekyll ist recht leistungsfähig und hat jede Menge Funktionen. Leistungsfähigkeit und Flexibilität bringen allerdings auch mit sich, dass die Bedienung relativ komplex ist. Zudem kümmert sich Jekyll auch “nur” um die eigentliche Generierung der Inhalte.

Bearbeitung, Erstellung und Upload der Inhalte bleiben dem Anwender überlassen. Neben Jekyll benötigt man also noch mindestens einen Texteditor, ein FTP-Upload-Programm und ein Grafiktool.

Da es sich eher um eine Software aus dem Linux/Unix-Umfeld ist, ist auch die Installation für Windows-Benutzer nicht einfach. Als Basis wird Ruby verwendet, welches auf dem System vorhanden sein muss. Wer Jekyll unter Windows installieren will, dem sei diese Anleitung empfohlen.

ElTexto

Die Alternative für Windows-Benutzer, die ich hier vorstelle, heißt “ElTexto”. Genauso wie Jekyll generiert die Software statische Webseiten.

Im Gegensatz zu Jekyll handelt es sich um eine Windows-Anwendung. Diese stellt alle Funktionen zur Erstellung, Bearbeitung, Export und Upload der Webseite in der Programmoberfläche bereit.

Ich stelle nun nicht gleich jede Seite auf ElTexto um, aber neue Webseiten und auch Bestehende habe ich umgestellt. Hier ein paar Beispiele:

Anlegen eines Projektes

Der erste Schritt ist wie bei Jekyll: zuerst muss das Projekt angelegt werden. Geschieht dies bei Jekyll auf der Kommandozeile, wählt man in ElTexto Speicherort und Template aus. Das Projekt wird in einer Baumstruktur verwaltet, welche auch den Aufbau der späteren Webseite wiederspiegelt. Dadurch können auch größere Webseiten mit vielen Unterebenen erstellt werden.

Templates

ElTexto bringt einige Templates mit. Damit ist das Layout der Webseite schnell erstellt. Bei Jekyll muss man sich zuerst selbst ein eigene Vorlage zusammenbasteln. Ähnlich wie bei Jekyll kann das Template jederzeit angepasst oder ausgetauscht werden. Ändere ich das Template, muss ich nur neu exportieren und schon hat die Webseite das neue Design.

Erstellung der Inhalte

Wie bei Jekyll kommt auch hier Markdown für die Erstellung der Inhalte zum Einsatz. Auf jeder Seite können Markdown und HTML-Elemente gemischt werden. Beim Export werden die Inhalte als Seite gerendert und der Webseite hinzugefügt.

Auch das Einfügen von Bildern oder Grafiken geht einfacher von der Hand. Grafiken lassen sich direkt aus der Zwischenablage oder mit Drag & Drop einfügen. Das lästige Anpassen von Pfaden entfällt.

Besonders das Einfügen von Bildern über die Zwischenablage nutze ich oft. Als Softwareentwickler erstelle ich oft Screenshots. Screenshot erstellen, STRG + V in ElTexto und schon wird das Bild im Projekt angelegt und in die Seite eingefügt.

Blog-Funktionen wie bei Jekyll gibt es leider derzeit noch nicht.

Automatische Erstellung der Navigation

Ein großer Vorteil von ElTexto gegenüber Jekyll sind die Makro-Funktionen. Mit diesen lassen sich Navigationselemente oder Inhaltsverzeichnisse automatisch erzeugen. Dies geht auch mit Jekyll, allerdings müssen hierfür extra Plugins in Ruby geschrieben werden. Das ist auch nicht jedermanns Sache.

Alternativ muss man sich selbst um die Verlinkung oder Erstellung der Navigation kümmern. Bei ElTexto erstelle ich eine neue Seite und beim Export wird diese automatisch der Navigation hinzugefügt und verlinkt.

In ElTexto schreibe ich z.B. einfach folgenden Tag ins Dokument:

<!--sitemap-->

Beim Export wird an dieser Stelle dann eine Sitemap mit allen Seiten erzeugt und verlinkt. Es gibt zahlreiche Makrofunktionen, wie z.B. verschiedene Navigationen, Inhaltsverzeichnisse, Sitemap, Datum- und Zeitfunktionen.

Dateiverwaltung

Bei der Dateiverwaltung ähneln sich beide Programme. Im Hintergrund werden Textdateien verwendet. Die offene Dateistruktur hat den Vorteil, dass die Projekte auch mit anderen Tools und Editoren bearbeiten werden können. Auch die Verwendung von Versionierungssystemen wie Git oder SVN funktioniert damit ohne Probleme.

FTP-Upload

Ein größeres Problem bei Jekyll ist der Upload der Dateien. Jekyll bietet hier selbst nichts an. Für kleinere Webseite schiebt man einfach die exportierte Seite auf den Webspace. Für größere Webseiten wird dies zu einem langwierigen Unterfangen. Diese Webseite hier z.B. pushe ich zuerst nach Github um dann auf dem Webserver einen Pull zu machen um das Projekt dort wieder auszulesen.

Bei ElTexto geht das zum Glück etwas einfacher. Hier klickt man einfach auf “FTP-Upload” und schon wird der Upload ausgeführt. Zudem werden nur die geänderten Dateien hochgeladen. Das spart Zeit. Gerade, wenn man öfter Änderungen an der Webseite durchführt wird man diese Funktion zu schätzen wissen.

Fazit

ElTexto ist eine Alternative für Jekyll unter Windows. Im Gegensatz zu Jekyll muss man sich nicht mit komplexer Installation und Konfiguration herumschlagen. Auch werden keine extra Tools wie Texteditoren oder FTP-Programme benötigt. Beide Systeme erzeugen statische HTML-Seiten. Nach dem Upload der Seite muss man sich also nicht mit Sicherheitsupdates herumschlagen. HTML-Dateien sind nicht hackbar und haben keine Sicherheitslücken.

Was derzeit noch fehlt sind die Blog-Funktionen. Das heißt, die Software eignet sich damit primär für die Erstellung von normalen Webseiten. Auch Anleitungen und Hilfe-Dokumente lassen sich damit schnell umsetzen.

Tagged: ElTexto, Webdesign, and Jekyll by Andy


Raus aus dem Mac-App-Store

Posted on 04 April 2017 by Andy

Außerplanmäßige Mails von Itunes Connect verheißen meist nichts gutes, sondern Arbeit. Vor einiger Zeit hat Apple angekündigt, dass ältere Apps ohne Updates künftig keine Heimat mehr im App-Store haben. 6 Monate räumt Apple den Entwicklern ein. Wer in diesem Zeitraum seine Anwendung nicht updatet fliegt. So auch eine meiner Anwendungen. Nun kann man sich darüber streiten, ob das sinnvoll ist. Einige Software erfordert Pflege, andere ist irgendwann einfach mal fertig. Sofern die Anwendung funktioniert und nicht abschmiert, gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern.

Im Zweifelsfall zählt man also die Build-Nummer hoch und reicht die App neu ein. Mit etwas Glück darf man sich dann noch mit dem Review-Team herumärgern, welches die ein oder andere Regel etwas zu genau auslegt.

Ein Drittel der Einnahmen darf man an Apple abdrücken für diese Dienstleistung. Das Herumärgern mit den Sandboxvorgaben nicht eingerechnet. Einige Entwickler verlassen so den App-Store mittlerweile wieder.

Für den Anwender mag der App-Store bequem sein, zumindest solange keine Zertifikate bei Apple ablaufen.

Als Entwickler sehe ich keine Vorteile mehr beim App-Store. Die Hoffnung mehr Sichtbarkeit und Verbreitung zu erfahren hat sich nicht so bewahrheitet. Ich selbst schaue auch nie in den App-Store rein um irgendeine Software zu suchen. Meist finde ich interessante Software über Google und kaufe diese dann einfach direkt beim Anbieter.

Tagged: Apple and Softwareentwicklung by Andy


Mobilität März 2017

Posted on 03 April 2017 by Andy

Der Frühling beginnt und damit steigen auch die Temperaturen, die zumindest am Nachmittag das Radfahren schon in angenehme Bereiche bringen. Morgens ist größere Überwindung angesagt, aber an einigen Tagen geht es bereits problemlos die Fahrt zur Arbeit zu bestreiten. Der Anfang ist wie jedes Jahr etwas schwerer, aber die 20 km radeln sich mittlerweile wieder halbwegs locker weg.

Fahrrad

  • Gesamt km: 243 km
  • Fahrten: 22
  • Durchschnitt pro Fahrt: 10,63 km

Auto

  • Gesamt km: 335
  • Fahrten: 20
  • Durchschnitt pro Fahrt: 16,75 km
  • Getankt: 36,23 Liter

Tagged: Mobilitaet and Umwelt by Andy


Blog Posts