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... auf meiner Homepage. Ich schreibe hier über Dinge die mich interessieren. Sprachlich im Mix von Deutsch und English, je nach Themengebiet.

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Jekyll Alternative ElTexto

Posted on 17 April 2017 by Andy

Für die Erstellung dieser Homepage verwende ich Jekyll. Vorher hatte ich Wordpress im Einsatz. Der Vorteil von Jekyll ist, dass es sich um statische Webseiten handelt. Das heißt es kommt keine Datenbank und keine Scriptsprache zum Einsatz. Prinzipbedingt muss ich nicht auf Sicherheitsupdates achten und diese regelmäßig einspielen. Jekyll erzeugt einfache HTML-Dateien, welche auf den Webspace geladen werden. Fertig.

Jekyll ist recht leistungsfähig und hat jede Menge Funktionen. Leistungsfähigkeit und Flexibilität bringen allerdings auch mit sich, dass die Bedienung relativ komplex ist. Zudem kümmert sich Jekyll auch “nur” um die eigentliche Generierung der Inhalte.

Bearbeitung, Erstellung und Upload der Inhalte bleiben dem Anwender überlassen. Neben Jekyll benötigt man also noch mindestens einen Texteditor, ein FTP-Upload-Programm und ein Grafiktool.

Da es sich eher um eine Software aus dem Linux/Unix-Umfeld ist, ist auch die Installation für Windows-Benutzer nicht einfach. Als Basis wird Ruby verwendet, welches auf dem System vorhanden sein muss. Wer Jekyll unter Windows installieren will, dem sei diese Anleitung empfohlen.

ElTexto

Die Alternative für Windows-Benutzer, die ich hier vorstelle, heißt “ElTexto”. Genauso wie Jekyll generiert die Software statische Webseiten.

Im Gegensatz zu Jekyll handelt es sich um eine Windows-Anwendung. Diese stellt alle Funktionen zur Erstellung, Bearbeitung, Export und Upload der Webseite in der Programmoberfläche bereit.

Ich stelle nun nicht gleich jede Seite auf ElTexto um, aber neue Webseiten und auch Bestehende habe ich umgestellt. Hier ein paar Beispiele:

Anlegen eines Projektes

Der erste Schritt ist wie bei Jekyll: zuerst muss das Projekt angelegt werden. Geschieht dies bei Jekyll auf der Kommandozeile, wählt man in ElTexto Speicherort und Template aus. Das Projekt wird in einer Baumstruktur verwaltet, welche auch den Aufbau der späteren Webseite wiederspiegelt. Dadurch können auch größere Webseiten mit vielen Unterebenen erstellt werden.

Templates

ElTexto bringt einige Templates mit. Damit ist das Layout der Webseite schnell erstellt. Bei Jekyll muss man sich zuerst selbst ein eigene Vorlage zusammenbasteln. Ähnlich wie bei Jekyll kann das Template jederzeit angepasst oder ausgetauscht werden. Ändere ich das Template, muss ich nur neu exportieren und schon hat die Webseite das neue Design.

Erstellung der Inhalte

Wie bei Jekyll kommt auch hier Markdown für die Erstellung der Inhalte zum Einsatz. Auf jeder Seite können Markdown und HTML-Elemente gemischt werden. Beim Export werden die Inhalte als Seite gerendert und der Webseite hinzugefügt.

Auch das Einfügen von Bildern oder Grafiken geht einfacher von der Hand. Grafiken lassen sich direkt aus der Zwischenablage oder mit Drag & Drop einfügen. Das lästige Anpassen von Pfaden entfällt.

Besonders das Einfügen von Bildern über die Zwischenablage nutze ich oft. Als Softwareentwickler erstelle ich oft Screenshots. Screenshot erstellen, STRG + V in ElTexto und schon wird das Bild im Projekt angelegt und in die Seite eingefügt.

Blog-Funktionen wie bei Jekyll gibt es leider derzeit noch nicht.

Automatische Erstellung der Navigation

Ein großer Vorteil von ElTexto gegenüber Jekyll sind die Makro-Funktionen. Mit diesen lassen sich Navigationselemente oder Inhaltsverzeichnisse automatisch erzeugen. Dies geht auch mit Jekyll, allerdings müssen hierfür extra Plugins in Ruby geschrieben werden. Das ist auch nicht jedermanns Sache.

Alternativ muss man sich selbst um die Verlinkung oder Erstellung der Navigation kümmern. Bei ElTexto erstelle ich eine neue Seite und beim Export wird diese automatisch der Navigation hinzugefügt und verlinkt.

In ElTexto schreibe ich z.B. einfach folgenden Tag ins Dokument:

<!--sitemap-->

Beim Export wird an dieser Stelle dann eine Sitemap mit allen Seiten erzeugt und verlinkt. Es gibt zahlreiche Makrofunktionen, wie z.B. verschiedene Navigationen, Inhaltsverzeichnisse, Sitemap, Datum- und Zeitfunktionen.

Dateiverwaltung

Bei der Dateiverwaltung ähneln sich beide Programme. Im Hintergrund werden Textdateien verwendet. Die offene Dateistruktur hat den Vorteil, dass die Projekte auch mit anderen Tools und Editoren bearbeiten werden können. Auch die Verwendung von Versionierungssystemen wie Git oder SVN funktioniert damit ohne Probleme.

FTP-Upload

Ein größeres Problem bei Jekyll ist der Upload der Dateien. Jekyll bietet hier selbst nichts an. Für kleinere Webseite schiebt man einfach die exportierte Seite auf den Webspace. Für größere Webseiten wird dies zu einem langwierigen Unterfangen. Diese Webseite hier z.B. pushe ich zuerst nach Github um dann auf dem Webserver einen Pull zu machen um das Projekt dort wieder auszulesen.

Bei ElTexto geht das zum Glück etwas einfacher. Hier klickt man einfach auf “FTP-Upload” und schon wird der Upload ausgeführt. Zudem werden nur die geänderten Dateien hochgeladen. Das spart Zeit. Gerade, wenn man öfter Änderungen an der Webseite durchführt wird man diese Funktion zu schätzen wissen.

Fazit

ElTexto ist eine Alternative für Jekyll unter Windows. Im Gegensatz zu Jekyll muss man sich nicht mit komplexer Installation und Konfiguration herumschlagen. Auch werden keine extra Tools wie Texteditoren oder FTP-Programme benötigt. Beide Systeme erzeugen statische HTML-Seiten. Nach dem Upload der Seite muss man sich also nicht mit Sicherheitsupdates herumschlagen. HTML-Dateien sind nicht hackbar und haben keine Sicherheitslücken.

Was derzeit noch fehlt sind die Blog-Funktionen. Das heißt, die Software eignet sich damit primär für die Erstellung von normalen Webseiten. Auch Anleitungen und Hilfe-Dokumente lassen sich damit schnell umsetzen.

Tagged: ElTexto, Webdesign, and Jekyll by Andy


Raus aus dem Mac-App-Store

Posted on 04 April 2017 by Andy

Außerplanmäßige Mails von Itunes Connect verheißen meist nichts gutes, sondern Arbeit. Vor einiger Zeit hat Apple angekündigt, dass ältere Apps ohne Updates künftig keine Heimat mehr im App-Store haben. 6 Monate räumt Apple den Entwicklern ein. Wer in diesem Zeitraum seine Anwendung nicht updatet fliegt. So auch eine meiner Anwendungen. Nun kann man sich darüber streiten, ob das sinnvoll ist. Einige Software erfordert Pflege, andere ist irgendwann einfach mal fertig. Sofern die Anwendung funktioniert und nicht abschmiert, gibt es keinen Grund daran etwas zu ändern.

Im Zweifelsfall zählt man also die Build-Nummer hoch und reicht die App neu ein. Mit etwas Glück darf man sich dann noch mit dem Review-Team herumärgern, welches die ein oder andere Regel etwas zu genau auslegt.

Ein Drittel der Einnahmen darf man an Apple abdrücken für diese Dienstleistung. Das Herumärgern mit den Sandboxvorgaben nicht eingerechnet. Einige Entwickler verlassen so den App-Store mittlerweile wieder.

Für den Anwender mag der App-Store bequem sein, zumindest solange keine Zertifikate bei Apple ablaufen.

Als Entwickler sehe ich keine Vorteile mehr beim App-Store. Die Hoffnung mehr Sichtbarkeit und Verbreitung zu erfahren hat sich nicht so bewahrheitet. Ich selbst schaue auch nie in den App-Store rein um irgendeine Software zu suchen. Meist finde ich interessante Software über Google und kaufe diese dann einfach direkt beim Anbieter.

Tagged: Apple and Softwareentwicklung by Andy


Mobilität März 2017

Posted on 03 April 2017 by Andy

Der Frühling beginnt und damit steigen auch die Temperaturen, die zumindest am Nachmittag das Radfahren schon in angenehme Bereiche bringen. Morgens ist größere Überwindung angesagt, aber an einigen Tagen geht es bereits problemlos die Fahrt zur Arbeit zu bestreiten. Der Anfang ist wie jedes Jahr etwas schwerer, aber die 20 km radeln sich mittlerweile wieder halbwegs locker weg.

Fahrrad

  • Gesamt km: 243 km
  • Fahrten: 22
  • Durchschnitt pro Fahrt: 10,63 km

Auto

  • Gesamt km: 335
  • Fahrten: 20
  • Durchschnitt pro Fahrt: 16,75 km
  • Getankt: 36,23 Liter

Tagged: Mobilitaet and Umwelt by Andy


Uberspace: .html Dateien als PHP ausführen

Posted on 25 March 2017 by Andy

HTML-Dateien als PHP-Dateien ausführen zu lassen, lässt sich über die .htaccess Datei leicht umsetzen. Dies ist meist folgender Code:

AddType application/x-httpd-php .html

Bei Uberspace funktioniert das leider nicht so. Hier musste ich etwas tüfteln. Funktionieren tut der folgende Code:

AddHandler php-fcgid .html

Hintergrund ist, dass PHP hier als Fast-CGI läuft.

Tagged: Uberspace by Andy


Nikon WU-1a Funkadapter für D3300

Posted on 16 March 2017 by Andy

Vor kurzem habe ich eine Nikon D3300 Spiegelreflexkamera gekauft. Diese macht sehr schicke Bilder. Diese landen auf der Speicherkarte. In einer Zeit in der man gleich alle Erlebnisse über soziale Netzwerke teilen möchte ist es ein untragbarer Zustand, wenn man erstmal daheim das USB-Kabel anschließen, die Bilder auf den Computer übertragen muss und dann erst teilen kann.

WIFI für die Kamera

Der Nikon WU-1a Funkadapter löst das Problem. Dieser wird auf Amazon für die Nikon D3200 ausgewiesen, funktioniert aber ohne Probleme an der D3300. Er kostet knapp 60 Euro.

Der Adapter ist recht klein. Damit er nicht verloren geht, kann er an der Kamera befestigt werden, ohne dass er angesteckt sein muss.

Man muss ihn nur anstecken und schon kann es losgehen. Der Adapter macht einen eigenen Hotspot auf (ungesichert). Zu diesem kann man sich anschließend mit dem Handy oder Tablett verbinden. Dies ist auch gleichzeitig der große Nachteil des Adapters. Während der Verbingung, geht Internet nur noch über das Datennetzwerk. Die Reichweite des Adapters ist eher gering, was aufgrund der ungesicherten Verbindung auch gut ist.

Zur Übertragung der Bilder benötigt man eine spezielle App. Diese gibt es für Android und Apple-Geräte. Mit dieser kann man nun auf die Kamera zugreifen, Bilder verwalten und übertragen. Bilder lassen sich verkleinert oder im Original übertragen. Die Übertragung der großen Originalbilder dauert recht lange. Für den Versand über Whatsapp oder Facebook reichen die kleinen Bilder aber locker aus.

Am Computer kann man die kostenlose Software “qDslrDashboard” nutzen. Hier kann man potentiell auch einfach einen weiteren WIFI-Stick am Computer anschließen und so eine parallele Verbindung aufbauen. Damit bleibt man zumindest im Internet. Außer die nicht änderbare IP-Adresse des Nikon-Adapters macht hier einen Strich durch die Rechnung.

Fazit

Ob sich der Kauf lohnt hängt sehr vom Einsatzzweck ab. Um Bilder schnell ans Smartphone zu übertragen ist der Adapter sehr gut geeignet. Anstecken, WLAN verbinden und die Bilder mit der App übertragen. Hier wäre aber Bluetooth der bessere Standard gewesen, da man so im Internet via WLAN bleiben kann. Allerdings ist Bluetooth auch langsamer.

Der Adapter lässt sich leider nur als extra Hotspot betreiben. Die Verbindung zur heimischen Fritzbox ist nicht möglich. Ideal wäre gewesen, wenn man dies konfigurieren könnte um dann z.B. Bilder automatisch auf eine NAS zu kopieren. So ist man am Computer mit dem normalen USB-Kabel oder SD-Kartenleser wesentlich schneller. Auch benötigt man immer eine extra Software um auf die Bilder zugreifen zu können.

Tagged: Nikon, Foto, Wifi, and WLAN by Andy


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