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... auf meiner Homepage. Ich schreibe hier über Dinge die mich interessieren. Sprachlich im Mix von Deutsch und English, je nach Themengebiet.

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LetsEncrypt Zertifikat bei Hosteurope eingerichtet

Posted on 25 November 2016 by Andy

LetsEncrypt bietet nun schon seit einiger Zeit kostenlose SSL-Zertfikate an. Diese kann man auf dem eigenen Server relativ problemlos einrichten und konfigurieren. Bei normalem Webspace sieht es leider anders aus. Ein paar Webhoster unterstützen es mittlerweile. Allerdings gibt es da auch einen Interessenkonflikt, da die Anbieter gerne auch selbst SSL-Zertifikate verkaufen.

So auch bei Hosteurope. Direkte Unterstützung gibt es nicht und auch über den SSH-Zugang kann man es auch nicht installieren und konfigurieren. Ein SSL-Zertifikat kostet je nach Abstufung mindestens 2,49 Euro im Monat. Dieses ist dann allerdings nur für eine Domain gültig. Mehrere Domains und Subdomains gehen ins Geld.

Wir haben einen ganzen Zoo an Domains und Subdomains. Allerdings ist es bei den größeren Webspacepaketen möglich ein eigenes Zertifikat hochzuladen.

Dies ist auch der Ansatzpunkt wie man LetsEncrypt-Zertifikate nutzen kann.

Einrichtung

Als Clients für die Generierung funktionieren nur Web-Clients. Ich habe hierfür ZeroSLL genutzt. Der Dienst ist leicht bedienbar und generiert alle benötigten Dateien im Prozess.

Im ersten Schritt generiert man den Account-Key und die CSR-Datei (Certificate Signing Request).

Die CSR enthält alle Domains für die das Zertfikat gelten soll. Dies sollte alle Domains und auch Subdomains umfassen. Für jede Domain sollte auch die Subdomain www. mit angegeben werden.

Natürlich wird das Zertifikat nicht einfach so ausgestellt. Es muss noch überprüft werden, ob man wirklich Inhaber der Domain ist. Dies geht auf zwei Arten: HTTP-Überprüfung oder DNS-Überprüfung. Bei der DNS-Überprüfung fügt man einen DNS-TXT-Eintrag der jeweiligen Domain hinzu. Dieser enthält einen "Schlüssel" anhand dessen das Eigentum überprüft wird.

Ich habe mich für die Überprüfung mittels HTTP entschieden. Hierzu legt man eine Datei mit vom Wizard vorgegebenen Inhalt auf dem Webspace in einem speziellen Verzeichnis an.

Bei vielen Domains und Subdomains artet das recht schnell in viel Arbeit aus. Für jede Domain und Subdomain muss eine entsprechende Datei mit Inhalt angelegt werden. Dieses wird anschließend überprüft. Passt alles, werden die Zertifikate erzeugt.

Diese kann man anschließend bei Hosteurope hochladen:

Nach wenigen Minuten ist die Einstellung übernommen und die Seite ist mit https:// und dem LetsEncrypt-Zertifikat erreichbar. So weit so gut.

Fazit und Probleme

Obwohl technisch alles funktioniert gibt es doch ein paar Nachteile:

  1. Man kann nur ein Zertifikat bei Hosteurope hochladen. Kommt eine Domain oder Subdomain hinzu, muss man den Prozess erneut durchführen. Zeitaufwändig.

  2. SSL wird für alle Domains und Subdomains aktiviert. Hierbei spielt es keine Rolle, ob man nur eine bestimmte Domain mit SSL ausstatten wollte. Auch die anderen sind nun unter https:// erreichbar. Da das Zertifikat dann nicht passt, mit entsprechender Warnmeldung vom Browser. Deswegen sollte man gleich für alle Domains und Subdomains das Zertifikat mit erstellen.

  3. Das Zertifikat ist 90 Tage gültig. Nach Ablauf der Zeit muss man also erneut tätig werden. Ich habe diesen Prozess noch nicht durchgeführt und kann nur hoffen, dass zumindest die Arbeit des Anlegens der Überprüfungsdateien erspart bleibt. Am Besten setzt man sich gleich einen Termin im Kalender dafür. Ansonsten bekommen die Benutzer die Warnmeldung eines abgelaufenen Zertifikats.

Insgesamt kann ich nur hoffen, dass der Konkurrenzdruck zunimmt und Hosteurope irgendwann eine Unterstützung für LetsEncrypt direkt einbaut. Ob das so schnell passiert, wohl eher nicht, da man ja selbst SSL-Zertifikate anbietet.

Tagged: LetsEncrypt and SSL by Andy


Mehrsprache C# Anwendungen - nicht lokalisierte Backgroundworker und Threads

Posted on 22 November 2016 by Andy

Vor einiger Zeit habe ich beschrieben, wie man C#-Anwendungen lokalisieren kann.

Die Sprache kann man z.B. so im Code festlegen:

CultureInfo myCultureInfo = new CultureInfo("en");
Thread.CurrentThread.CurrentCulture = myCultureInfo;
Thread.CurrentThread.CurrentUICulture = myCultureInfo;

Allerdings reicht dies nicht in allen Fällen aus. So trat das Problem auf, dass in Backgroundworkern und Threads in meinen Logik-Klassen, immer die deutschen Texte verwendet worden sind:

Hier sollte eigentlich der Text in englischer Sprache aus der Resourcendatei kommen.

Lösung

Die Lösung ist einfach, zumindest ab .net Version 4.5. Hier fügt man einfach die folgenden zwei Zeilen dem ursprünglichen Code hinzu:

CultureInfo.DefaultThreadCurrentCulture = myCultureInfo;
CultureInfo.DefaultThreadCurrentUICulture = myCultureInfo;

Der Code bewirkt das auch andere Threads und damit auch die Backgroundworker die richtige Sprache verwenden.

Tagged: C# by Andy


Mobilität Oktober 2016

Posted on 03 November 2016 by Andy

Das Wetter ist kalt, nebelig und verregnet. Das wirkt sich auch aufs Radfahren aus. Radfahren zur Arbeit hat sich erstmal erledigt. Eventuell werde ich mich irgendwann dazu aufraffen, aber regelmäßig wird das nix im Winter.0

Gefahren bin ich im Wesentlichen nur noch mit dem Brompton zum und vom Bahnhof. Dennoch bleibt die Autofahrerei niedrig. 217km bin ich gefahren. Der Rest war dann mitfahren, bzw. Zug und Brompton.

Meist fahre ich früh bei meiner Freundin mit zur Arbeit. Nachmittags geht es dann mit dem Zug zurück. Obwohl Zugfahrt + Radfahren doppelt so lang dauert, wie die Autofahrt, finde ich es nicht so wild. Etwas Bewegung nach dem Bürotag tut gut und die Zeit im Zug kann ich zum Lesen nutzen. Auch eine Tätigkeit zu der ich sonst selten komme.

Fahrrad

  • Gesamt km: 66 km
  • Fahrten: 24
  • Durchschnitt pro Fahrt: 2,75 km

Auto

  • Gesamt km: 217
  • Fahrten: 10
  • Durchschnitt pro Fahrt: 21,7 km
  • Getankt: 0 Liter

Tagged: Mobilitaet and Umwelt by Andy


Mobilität September 2016

Posted on 01 October 2016 by Andy

Die Hälfte vom Monat war Urlaub angesagt, daher wurde weniger geradelt und etwas mehr Auto gefahren. Leider wird das Wetter langsam ungemütlich, besonders am Morgen kostet es einiges an Überwindung die 20km zur Arbeit herunter zu radeln. Daher wird die Fahrradleistung eher weiter nach unten gehen.

Das das Brompton Faltrad auch für längere Strecken geeignet ist, habe ich diesen Monat getestet. Eine spontane 80 km Radtour war kein Problem. Lediglich die wenigen Gänge machen sich bei stärkeren Steigungen bemerkbar. Ich war ja anfangs skeptisch, ob es nicht doch zu anstrengend und zu unpraktisch ist, aber das Brompton erweist sich als vollwertiges Fahrrad ohne große Einschränkungen.

Fahrrad

  • Gesamt km: 374 km
  • Fahrten: 22
  • Durchschnitt pro Fahrt: 17 km

Auto

  • Gesamt km: 358
  • Fahrten: 15
  • Durchschnitt pro Fahrt: 23,87 km
  • Getankt: 37,18 Liter

Urlaub

Tagged: Mobilitaet and Umwelt by Andy


Bahncard 50 gekündigt

Posted on 18 September 2016 by Andy

Vor kurzem habe ich meine Bahncard 50 gekündigt. Ich hatte diese viele Jahre. Ich fahre öfter mit der Bahn. Und eigentlich auch gerne. Allerdings fühlte ich mich in der letzten Zeit immer mehr benachteiligt.

Gegenüber den Sparpreisen kann man als Bahncard 50 Kunde kaum sparen. Klar, man verzichtet auf das flexible Ticket und hat Zugbindung, auch stornieren geht nicht ohne Gebühr. Aber den meisten Fällen habe ich den geplanten Zug genommen und storniert habe ich bis jetzt auch nur einmal.

Mit Sparpreis komme ich teilweise für 29 Euro oder 49 Euro nach Berlin. Selbst wenn es teurer wird, der Normalpreis mit Bahncard 50 Rabatt sind auch schon knappe 70 Euro. Da läuft doch was verkehrt. Zumal die Bahncard 50 auch erstmal 255 Euro Investition darstellen.

Der Bahncard 25 Kunde bekommt auf die Sparpreise ebenfalls noch 25% Preisnachlass. Der 50er Kunde geht leer aus. Naja nicht ganz: Groß wurde angekündigt, dass es nun auch 25 % Rabatt auf die Sparpreise gibt, wie bei der billigen Bahncard 25.

Allerdings nur im Fernverkehr. Das heißt, nur wenn ich direkt von München nach Berlin fahre. Vom Regionalbahnhof gibts keinen Rabett. Bei der Bahncard 25 gibts auch hier den Rabatt. Wer das teurere Produkt gekauft hat, hat eben Pech gehabt.

Ich habe es nun mal genau nachgerechnet, was ich das letzte Jahr bezahlt habe. Ich wäre mit einer Bahncard 25 etwas teurer gekommen. Allerdings nur, wenn ich immer den Normalpreis gebucht hätte. Hätte ich bei Fernreisen auf Sparpreise gesetzt, wäre ich sehr wahrscheinlich billiger gekommen.

Willkommen Bahncard 25

Also Bahncard 50 gekündigt. Bestellen werde ich mir stattdessen die Bahncard 25. Bei Fernreisen werde ich dann nach Spartickets Ausschau halten. Ich gehe davon aus, dass ich da sogar noch mehr Geld sparen werde.

Bei Kurzstrecken nehme ich den höheren Preis in Kauf. Für die Preisdifferenz von 193 Euro, hat man da Spielraum bevor man effektiv mehr zahlt. Meine Standard-Kurzstrecke verteuert sich durch die Umstellung von 3,10 Euro 4,65 Euro. Sind bei der Preisdifferenz immer noch knapp 124 Fahrten. So oft fahre ich nicht und zur Not wirds dann leider doch wieder öfter das Auto. Das steht ja auch noch rum.

Was ich mir wünschen würde

Statt Sparpreise, welche ich monatelang vorher buchen muss, günstigere Normalpreise. Die sind ja ohne Bahncard jenseits von gut und böse. Der Kauf einer teuren Bahncard muss sich zudem lohnen. Immerhin legt der Kunde bereits ordentlich Geld auf den Tisch, bevor überhaupt die erste Zugfahrt begonnen hat.

Ein Anfang wäre es, die gleiche Vorteile der billigen Bahncard auch für das teurere Modell zu übernehmen. Wäre das so gekommen; ich hätte die Bahncard 50 nicht gekündigt. Aber ich hoffe einfach auf auf Besserung in der Zukunft.

Tagged: Umwelt, Bahn, and Bahncard by Andy


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